Aus dem Leben einer modernen Shamaness

Meine Vision: Eine gesunde & fröhliche Welt 

Seit dem ich denken kann, liegt meine ganze Leidenschaft in der Gesunderhaltung meiner Mitmenschen. Schon als kleines Mädchen beobachtete & kommentierte ich Körperbau & physiologische Besonderheiten meiner Mitmenschen und hatte großes Interesse an Wald und Wiesen. Die Ferien verbrachte ich immer bei meiner Oma auf dem Lande. War ich mal krank, machte ich es meinen Lieben wirklich schwer, mir Medikamente zu verabreichen. Die natürliche Abneigung gegen alles, was ich nicht selbst zusammengerührt und gekocht habe, begleitet mich bis heute. Schmerzmittel gibt es für mich nur, wenn ein Notfallmediziner mich mit ernstem Blick anschaut. Ansonsten helfe ich meinem Körper mit der guten alten Hausapotheke meiner Omi. Hier finden sich Kartoffelwickel, Hühnersüppchen und natürlich vieeel frische Luft und Bewegung wieder.

Mein akademischer Weg führte mich, wie kann es auch anders sein in die Heilmedizin. Begonnen habe ich mit Sportwissenschaften, der Sportmedizin & Therapie Part fesselte mich besonders, wenn auch noch fernab von meinem heutigen Weg. Im Hauptstudium wählte ich den Schwerpunkt Healthcaremanegement weil „ Kind du musst doch was anständiges machen“ mir immer wieder in den Ohren klingelte. Doch bereits damals wusste ich, die Medizin als Wissenschaft wird mir auf meine Frage: Wie geht echte Heilung? Muss Medizin wirklich so komplex sein? Welche Rolle spielt mein Körper dabei? wohl keine Antwort geben können. Später und bis heute eröffnete mir die Osteopathie und dort speziell die craniosacrale Therapie zufrieden stellende Antworten und auch erste Heilerfolge sowohl bei chronischen als auch bei komplexen Erkrankungen. Der Austausch mit wunderbaren systemisch arbeitenden Naturheilkundlern und ganzheitlichen Therapeuten (z.B. Grinberg und Familienaufstellungen) ergänzen bis heute meine Arbeit und bereichern die Suche nach dem heiligen Gral von Gesundsein im ganzheitlichen Sinne. Wenn ich ihn gefunden habe, erfahrt ihr es hier zuerst. 

Während meiner ganzen Studienzeit arbeitete ich bereits mit vielen, verschiedenen Menschen. „Nur“sportlich, ich trainierte sie, ich unterrichtete sie und ich ja, ich therapierte sie auch. Zu Beginn hatte ich ja keine Ahnung, wie sehr ich als Yogalehrerin auch Therapeutin sein würde. Immer wieder und leider über die Jahre mehr und mehr (es werden bald 20) beobachtete ich Schüler in meinen Unterricht, blasses Gesicht, kraftlose Körperhaltung und traurige Augen. Was für ein schöner Moment und ein Geschenk an meine Arbeit, wenn sie mit einem Lächeln und einem Dankeschön meinen Kurs verlassen.

Yoga & Medizin ist Peoplebusiness und erfordert ein hohes Maß an seelischem und therapeutischem Fingerspitzengefühl. MedizinerLehrer, Manager, Therapeuten und Fitnesstrainier aufgepasst, die Seele ist zu jeder Tageszeit dabei und macht oft, was sie will. Dann sind Vertragsverhandlungen, Prüfungssituationen oder eine Entspannungsphase beim Training einfach vergessen. Was raus will, muss raus. Übrigens war das der Leitsatz meiner Oma, wenn ich mal wieder zuviel wilden Sauerampfer genascht hatte. Wunderbar dieses alte Bauernwissen als der Ansatz der Naturheilkunde wieder zu finden. Eine mit Cortison zurückgedrängte Neurodermistis findet dann eben einen schmerzlicheren Weg. Denn was raus will, muss raus! Bitte versteht mich nicht falsch, die Notfallmedizin finde ich eine überlebenswichtige Errungenschaft unserer modernen Gesellschaft. Für meinen Geschmack wird in der täglichen ärztlichen Routine einfach zu schnell und gedankenlos verabreicht und herumgeschnippelt. Die Seelenhygiene kommt leider viel zu kurz und harmlose Anzeichen für später schwerwiegende Erkrankungen werden häufig übersehen oder medikamentös zurückgedrängt.

Aus diesen und noch viel mehr Gründen ist die Idee zu meinem Blog und der Name entstanden. Ich möchte euch an euren inneren Doktor erinnern und euch motivieren, eure Selbstheilungskräfte zu wecken. Und viele, viele Menschen anstecken, positiv und voller Zuversicht in die Welt zu blicken. Das Leben ist soooo viel schöner, der Blick auf komplizierte Lebenssituationen soooo viel klarer mit einem wohligen Körpergefühl und einem freundlichen Umfeld.

Mein Rezept dafür:

  • täglich Bewegung, die euch Freude und dieses wohlige Körpergefühl bringt
  • Umarmungen, Küsse und auch ein dankbares Lächlen großzügig verteilen - täglich
  • jeden Tag ein paar Minuten an der frischen Luft verbringen, auch im Winter
  • verschenkt eure Fernseher
  • vermeidet Daily News
  • und lasst euch lieber von meinem Blog inspirieren 

und schon bald werdet ihr eurer inneren Arzt begegnen und nutzen können.

Leichtigkeit & Zuversicht
Melanie

 

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