8 einfache Habits bei Schlafstörungen und Schlaflosigkeit für einen erholsamen Schlaf

04.02.2018

Warum ist ein erholsamer Schlaf so wichtig?

Der Schlaf begleitet und bestimmt uns Menschen vom ersten bis zum letzten Tag. Schlafen wir gut, ist ein erholsamer Schlaf ganz selbstverständlich. Erst bei Einschlafproblemen oder Schlaflosigkeit, spüren wir wie lebenswichtig es ist, gut zu schlafen. Wie essen und trinken sollten wir unsere Schlafhygiene kultivieren. Denn im Schlaf erholen wir uns, verarbeiten Erlebtes und tanken körperlich & seelisch auf. Unter dauerhaftem Schlafmangel schrumpfen übrigens wertvolle Ressourcen wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit. 

Folgende Benefits hat eine gesunde Schlafhygiene auf deine körperliche und seelische Gesundheit:

  • einen ausgewogenen Stoffwechsel und Hormonhaushalt
  • freie Atemwege
  • ein waches und anpassungsfähiges Immunsystem
  • schier unerschöpfliche Energieressourcen
  • optimales Körpergewicht bei normalem Essverhalten (Schoki & Co incl.)
  • saftige und elastische Muskeln und Gelenke
  • starke Nerven
  • angemessene Gedanken- und Gedächtnisleistungen

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Schlafstörungen und Schlaflosigkeit

Wer tiefer in die Materie Schlaf eintauchen möchte, dem empfehle ich diesen wunderbar ausführlichen Blog zum Thema besser und gesünder Schlafen

Erfolgsfaktoren für einen erholsamen Schlaf

Gut schlafen, morgens erholt und hellwach aus dem Bett springen wie ein junges Reh, das verstehe ich unter einer guten Schlafqualiät. Über die Jahre habe ich herausgefunden, welche Habits und Themen einen direkten Einfluss auf meinen Schlaf haben:

  • regelmäßige Aufsteh und Zubettgehzeiten
  • Wissen um meine optimale Schlafdauer (7h) Spannend, im Gegensatz zu wissenschaftlichen Studien hat sich das im Laufe der Jahre bei mir jedenfalls nicht verändert!
  • eine abgedunkelte Schlafumgebung
  • Abendessen: spätestens 4h vor dem zu Bett gehen
  • leicht verdauliche Kost (kulinarisch: ich persönlich vermeide Brot, Salate und Fleisch, medial: keine Emails, keine Messages, keine aufregenden Filme, 0 News)
  • schlafe möglichst kühl und mit frischer Luft
  • schaffe dir eintägliches Zubettgeh Ritual 30 (meins 30 minuten vor dem Einschlafen: Wlan aus, Fenster auf, eine kleine Tasse Tee, meine Yogasequenz für einen erholsamen Schlaf oder 5 min Atemmeditaion, Fenster zu und dann ins Bett kuscheln)
  • beim nächtlichen Toilettengang, wenn möglich kein Licht nutzen (Melatonin, das menschliche Schlafhormon wird in Dunkelheit von deinem Gehirn gebildet und sorgt dafür, dass du gut einschlafen kannst)

Übrigens hat das Bett bei mir keinen Einfluss auf den Schlaf. Dennoch liege ich am liebsten in meinem eigenen Bett.

Die Bedeutung des Träumens 

Der menschliche Schlaf hat mehrere Traumphasen pro Nacht. Wir träumen, auch wenn wir uns nicht daran erinnern. Schlafforscher streiten noch immer über die genauen Funktionen der Träume. Mir gefällt die Theorie, das Träume uns die geistige und seelische Erholung im Schlaf bringen. So verarbeiten wir im Traum Erlebnisse und Eindrücke oder vergessen sie einfach. Träume ermöglichen, Gelerntes besser zu verankern, Erlebtes zu reflektieren und Unnützes zu löschen. Manchmal erinnern sie uns auch an ungelöste Konflikte. Das nächtliche Aufräumen, Sortieren und Organisieren unserer Erlebnis-, Lern- und Gefühlseindrücke ist lebensnotwendig. Träume schaffen freie Räume für den nächsten Tag, zum Wahrnehmen und Erleben.

Probiere es einfach mal aus. Nutze im Februar deine Zeit vor dem Einschlafen besonders aufmerksam. Und schaffe deinen Träumen mit einer guten Schlafhygiene freien Raum für Neues.

Für dein Zubettgeh Ritual findest du hier eine Yogasequenz für einen erholsamen Schlaf. (21min) Wahlweise und wenn du weniger Zeit zur Verfügung hast, nutze gerne meine Atemmeditation Good Deep Sleep (5min)

Gute Nacht und erholsame Träume.

 

Melanie Alberti

Melanie v. Alberti liebt, lebt und praktiziert in Berlin. Sie kuriert ihre Schüler mit craniosacraler Körperarbeit und Medical Yoga. 

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